Sonntag, 30. April 2017

Breathe - Gefangen unter Glas - Sarah Crossan


Huhu!
Nun kommt noch die Rezension zu meinem letzten Buch in diesem Monat online und zwar zu "Breathe - Gefangen unter Glas" von Sarah Crossan.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen♥ 

Autorin: Sarah Crossan
Verlag: dtv Junior
Seiten: 430
Empfohlenes Alter: ab 13
ISBN: 978-3-423-71611-6 
Preis: 16,95€
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Atme, solange du noch kannst
Eine Welt ohne Sauerstoff. Alles scheint tot. Unter einer Glaskuppel gibt es nur wenige Überlebende:

Alina, hat sich schon vor Langem den Rebellen angeschlossen, die gegen die Allmacht von ›Breathe‹ kämpfen, und wurde nie gefasst. Bis jetzt ...

Quinn, will als Sohn eines ranghohen ›Breathe‹-Direktors eigentlich nur einen harmlosen Ausflug ins Ödland machen. Bis er dort auf Alina trifft.

Bea, Tochter eines Bürgers zweiter Klasse, wollte den Trip raus aus der Kuppel nutzen, um Quinn endlich für sich zu gewinnen. Doch dann taucht Alina auf ...

Die Begegnung mit Alina verändert für Bea und Quinn alles. Unversehens werden sie zu Gejagten ... 
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Bevor ich mir das Buch gekauft habe, habe ich mir erstmal ein paar Rezensionen durchgelesen, die alle wirklich sehr positiv waren. Und auch über Instagram schrieben mir viele, dass ihnen dieses Buch gefallen hätte. Die meisten, welche in meinem Alter waren, hatten es schon vor 3 Jahren gelesen. Waren also deutlich etwas jünger, als ich jetzt, weshalb ich mir vornahm keine großen Erwartungen zu haben, obwohl der Inhalt ja schon sehr spannend klingt. Leider konnt es mich aber gar nicht begeistern.

Zuallererst aber wieder zum Cover. Ich finde es ist wirklich toll. Passt zum Buch und auch irgendwie zum Genre Fantasy und auf alle Fälle ein Blickfang, welcher Spannung hervorruft. Der Schreibstil von Sarah Crossan ist gut, aber nicht gerade mein Favorit.

Mit dem Buch habe ich mich allerdings schwer getan...
Das Thema welches hier angesprochen wird ist total interessant und spannend, aber leider schlecht umgesetzt. Die Menschheit oder besser gesagt der Rest der Menschheit, ist gezwungen unter Kuppeln aus Glas zu leben, weil außerhalb der Glaswände kein Leben mehr möglich ist. Seit dem "Switch" gibt es nur noch sehr wenig Sauerstoff in der Atmosphäre, der der zum Atmen reicht. 
"Breathe" ist eine Dystopie und ich finde gerade bei solchen Fantasy/ Dystopie - Geschichten, sollte man diese erschaffene Welt, sehr genau beschreiben, damit sich der Leser gut darin hineinversetzen kann. Es wurde aber alles nur sehr grob beschrieben.
Auch die Beziehungen und Emotionen, der 3 Hauptcharaktere, waren mir persönlich zu flach und nicht tiefgründig genug. In manchen Situationen konnte ich Denkweisen und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Manchmal auch wieder nicht. Das Buch wird aus der Sichtweise von Bea - eine Second, Quinn - ein Premium und Alina - ebenfalls eine Second, aber auch eine Rebellin beschrieben. Durch unglücklichen Zufall geraten die 3 aneinander. Ein Aufeinandertreffen, dass alles komplett ändern wird. 
Durch den ständigen Sichtwechseln bin ich manchmal ganz schön durcheinander gekommen. Vor allem bei Alina und Bea. Ständig musste ich immer noch einmal schauen, wer denn gerade erzählt. Das war total verwirrend. Von allen drei Hauptcharakteren mochte ich Bea noch am meisten. Alina war mir zu stur und zu bockig und Quinn zu naiv, obwohl er sich zum Ende hin deutlich entwickelte. 
Eine weitere Person, die die drei begleitete war Maude. Bis jetzt weiß ich nicht, was ich von der kleinen alten Frau halten soll. Ihre Sprachausdrücke fand ich auf alle Fälle nicht so gut.
Auch die Handlung an sich war teilweise verwirrend. Es werden zum Beispiel plötzlich Rebellen dargestellt, von denen man vorher überhaupt nichts gemerkt hat und die Regierung, die man eigentlich hassen sollte, wird nicht richtig als Feind präsentiert. Somit wirkt alles irgendwie einfach nicht komplett.
Ganz zum Schluss wurde das Buch dann doch noch ein wenig spannend, was aber ,alles in allem, nicht gerade viel an dem Buch ändert. Ich glaube einfach, dass mich das Buch mehr gepackt hätte, wenn ich jünger gewesen wäre. Es ist ja auch schon ab 13 Jahren empfohlen. Ich bin jetzt 17 und ich denke einfach, dass das schon den Unterschied macht, denn vom Schreibstil und von der Idee hat "Breathe" sehr viel Potential nach oben. Die Story ist definiv mal etwas anderes, weshalb ich das Buch trotzdem empfehlen würde, auch wenn ich jetzt nur 3 von 5 Sternen gebe, wo ich wirklich wieder sehr gnädig bin.

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