Dienstag, 19. Juli 2016

Rezension zu "Black Blade - Dunkle Herz der Magie"

Autorin: Jennifer Estep
Verlag: Piper
Seiten: 384
Empfohlenes Alter: ab 14
ISBN: 978-3-492-70356-7
Preis: 14,99€








Manchen Leuten fehlt einfach jeder Ehrgeiz. Devon Sinclair beispielsweise ist davon überzeugt, dass Lila das »Turnier der Klingen« für sich entscheiden kann – dabei sollte er als ihr Kontrahent lieber daran arbeiten, sie zu besiegen. Doch was der eine nicht hat, hat der andere zu viel: Mysteriöse »Unfälle« sorgen dafür, dass ein Teilnehmer nach dem anderen aus dem Wettkampf scheidet. Irgendjemand möchte gewinnen, um jeden Preis! Als wäre das nicht schon Grund genug zur Sorge, hat Schurke Victor Draconi bereits einen finsteren Plan geschmiedet, um Devon und Lilas Freunden zu schaden. Und dann ist da noch ein Mörder in der Stadt, der es auf die Monster von Cloudburst Falls abgesehen hat. Eins sei damit ein für alle Mal bewiesen: Manchmal sind Menschen die eigentlichen Monster… 
Lila hat sich langsam aber sicher in der Sinclair-Familie eingelebt und auch die anderen Mitglieder akzeptieren sie ganz und gar, sodass sie sich immer mehr wie zu Hause fühlt. Zusammen mit Felix und Devon unternimmt sie viele Ausflüge, doch da gibt es ein Problem: Ihre Gefühle. Seitdem Lila Devon abgewiesen hat, ist dieser Anfangs immer noch abweisend zu ihr, doch schon als sie eine neue Aufgabe bekommen, schmilzt das Eis langsam wieder.
Die drei sollen einem Troll verbieten, weiter die Touristen in Cloudburst Falls zu vertreiben. Allerdings stellt sich das als schwieriger raus als gedacht. Während Lila versucht zu verhandeln, merkt sie das etwas nicht stimmen kann. Tatsächlich treibt ein Monster die Runde in der Stadt. Trolle werden eiskalt getötet. Alles wird immer myteriöser. 
Als dann wenige Tage später das jährliche Tunier der Klingen stattfindet und Lila eine von den Auserwählten Teilnehmern ist, überschlagen sich die Ereignisse. Nach einem Wettkampf wird ein Sinclair-Mitglied umgebracht und das auf grausame Weise. Felix, Devon und sie wollen unbedingt herausfinden wer oder was es war, doch sie tappen im Dunkeln. Sie wissen nicht wo sie anfangen sollen und dazu kommt noch, dass Lila mit der Zeit merkt, dass sie Devon tatsächlich doch mehr mag als ihr lieb ist. Leider bleibt ihr nicht viel Zeit sich darüber den Kopf zu zerbrechen, denn neben einem großen Familiengeheimnis, findet sie heraus wer das wirkliche Monster ist...
Nun habe ich auch Teil 2 der Black Blade-Reihe beendet und was soll ich sagen? Ich liebe Jennifer Estep einfach unglaublich sehr. Alle die, die meine Rezensionen der Frost-Reihe kennen, wissen das ich ihren Schreibstil total liebe! Er lässt sich einfach so gut lesen, sodass ich die Bücher immer verschlinge, wie Schokolade ;)
Ich fange allerdings mal mit dem Cover an. Wie schon das erste, gefällt mir das zweite genauso gut. Die Augen der Person sind wirklich wunderschön und der weiße Untergrund mit den roten Federn, gibt dem Bild etwas leichtes, was ich richtig toll finde und mich deshalb sehr anspricht.
Zum Schreibstil muss ich ja eigentlich nicht mehr viel sagen, denn ich habe schon oben erwähnt, dass ich ihn liebe.
Deshalb komme ich nun zur Story an sich. Bevor ich "Black Blade - Das denkle Herz der Magie" begonnen habe, habe ich mir sehr gewünscht, dass sich Lila und Devon ganz schnell näher kommen. Tja, dieser Wunsch ist dann leider nicht ganz so in Erfüllung gegangen, wie ich es gehofft habe. Von meiner Seite aus, ist das der einzige kleine Kritikpunkt. Mir hat die Liebe gefehlt. Natürlich hat man sie gespürt. Die Blicke der beiden, die Gespräche - alles. Aber ich wollte, dass sie sich mal zusammennehmen (damit ist eigentlich nur Lila gemeint) und sich ihre Liebe gestehen (was Devon ja schon gemacht hatte). So schwer kann das doch nicht sein! Am liebsten wäre ich in das Buch getaucht und hätte die Sache selbst in die Hand genommen.
Ansonsten muss ich sagen, hat die restliche Handlung die fehlende Liebe ganz gut vertuschen können. Für mich war es total spannend (wenn auch ein wenig vorrausschaubar, was daran liegen könnte, dass ich Jennifer Esteps Schreibstil schon sehr gut kenne). Das Tunier, sowie auch die Geheimnisse haben alles nochmal schön abgerundet und brachten Abwechslung. Desweiteren hat mich eine Sache total überrascht, sprich zum Thema Lilas Familienverhältnisse. Allerdings will ich nicht spoilern, weshalb ich nicht mehr verrate. 
Was auch immer ein Punkt in Jennifer Esteps Büchern ist, ist dass ich die meisten Charaktere wirklich gut ins Herz schließen kann. Felix, Oskar, Mo und selbst Deah.
Alles in allem fande ich das Buch fantastisch. Hätte ich mehr Zeit zum lesen gehabt, wäre ich in ein, zwei Tagen durch gewesen. Da ich aber gerade auch noch parallel dazu ein Buch lese, hatte ich ein wenig länger gebraucht. Allerdings habe ich, in der Zeit, in der ich gelesen habe, die Seiten regelrecht verschlungen. Ich habe deshalb lange mit mir gerungen, was für eine Bewerung ich gebe, da es zwar total spannend war, aber die Liebe hat einfach gefehlt. Ich glaube aber, dass Jennifer Estep in diesem Teil des Buches nicht auf die Liebe, sondern eher auf den Kampf eingehen wollte, weil dies für die Story wichtig ist. Das kann ich verstehen, doch trotzdem vergebe ich liebgemeinte 4 Sterne. 
Im dritten Teil hoffe ich auf mehr Liebe!
 
Vielen Lieben Dank auch an den Piper-Verlag für das Rezensionsexemplar!
 

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