Sonntag, 31. Juli 2016

Bücher parallel lesen?


Heute steht ein neuer Miri's Sunday an und da ich später noch einiges zum posten habe, dachte ich mir, dass ich diesen Post ein wenig kürzer halten werde.
Wie ihr seht, möchte ich über das Thema "Bücher parallel lesen?" schreiben.

Ich habe mich mal ein wenig belesen und gemerkt, dass dieses Sache sehr umstritten ist. Manche lieben es und andere nicht.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht in welche Kategorie ich gehöre.
Parallel gelesen habe ich bisher schon zweimal. Das erste Mal war es die Hölle für mich, weil ich mit meinen zwei Büchern total überfordert war, was wahrscheinlich daran lag, dass sie von der Art her sehr gleich waren. Somit habe ich Namen und Situationen völlig durcheinandergebracht. Deshalb hab ich mir nach ein, zwei Tagen einen Notizblock geschnappt und alles aufgeschrieben und bevor ich mir eines der Bücher genommen habe, habe ich die Notizen dazu durchgelesen.
Das war echt praktisch.
Das zweite Mal klappte es allerdings schon besser, denn ich hatte zwei unterscheidliche Genre. Fantasy und New Adult. Ich habe nichts mehr vertauscht gehabt und eigentlich war es sehr angenehm, weil ich Abwechslung beim Lesen hatte. Spannung, große Gefühle, Action und vieles mehr. Das hatte wirklich Spaß gemacht.
Das einzige was mich daran stört ist, dass man das Gefühl hat nicht vorran zu kommen. Vielleicht geht es euch ja auch so.
Ich bin eine Leserin, die sich gern auf ein Buch konzentriert, allerdings haben mich die Meinungen von anderen interessiert, weshalb ich auf Lovelybooks ganz gute Antworten gefunden habe.
Quelle 

"...Ich bin eine Stimmungsleserin, je nach dem, wonach es mir gerade ist: es kann ein Thriller sein, Liebesgeschichte, Zeitgenössisches, Familiengeschichten, Jugenliteratur, Science-Fiction, dazu kommen unbedingt noch Sachbücher und Gedichte. So habe ich immer die Wahl und ein passendes Buch zu meiner momentanen Stimmung..." (Emili, Lovelybooks)


"...zB wenn ich einen dicken Wälzer lese, mag ich den nicht mit in die Bahn/auf Arbeit nehmen, da muss dann ein normales TB herhalten :) oder aber ich fange an ein Buch zu lesen und merke ich komme da nicht weiter - dann leg ich das zur Seite und lese erstmal was anderes...." (Sterny 88, Lovelybooks)


"...Zwischen Büchern wechseln wäre für mich wie, halbe Filme gucken. Man ist drin in einer Geschichte, und macht mit einer anderen weiter? Geht für mich gar nicht...." (sursulapitschi, Lovelybooks)


"...Oh nein, Parallel Lesen geht bei mir gar nicht. Konzentriert auf eines Buch, das dafür zügig durchlesen... Zwei Bücher neben einander, ich kann das nicht, dann würde ich vermutlich wirklich zu viel zusammenwürfeln was nicht zusammen gehört....
Dazu kommt, dass meine Bücher meistens zu spannend sind, um noch ein anderes neben bei zu lesen..." (eskomo81, Lovelybooks)



Ja, bei diesem Thema gehen die Lesermeinungen auseinander.
Wie ist denn eure Meinung dazu?

Liebe Grüße, 
Miri :*
 

Mein Lesemonat Juli & Highlight

Hallo ihr Lieben!
Heute ist Blogtag angesagt, denn neben meinem Lesemonat + Highlight stelle ich auch noch meine Neuzugänge, Miri`s Sunday und eine Rezension online!

Insgesamt habe ich diesen Monat 7 Bücher gelesen.
1. Mein bester letzter Sommer (368 Seiten, 5/5 Sterne)
2. Black Blade - Das dunkle Herz der Magie (384 Seiten, 4/5 Sterne)
3. Flower (288 Seiten, 3/5 Sterne)
4. Das Leuchten meiner Welt (473 Seiten, 2/5 Sterne)
5. Frostkiller (399 Seiten, 5/5 Sterne)
6. Until Friday Night - Maggie & West (298 Seiten, 5/5 Sterne)

Desweiteren bin ich gerade dabei "Zurück ins Leben geliebt" von Colleen Hoover zu beenden.


7. Zurück ins Leben geliebt (356 Seiten, ?/5 Sterne)

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem Lesemonat.
Ich habe insgesamt 2.566 Seiten gelesen, was im Schnitt 83 Seiten pro Tag macht.
Dafür, dass ich gefühlt gar keine Zeit zum lesen hatte, ist das ein wirklich gutes Ergebnis für mich. 
Im August wird dann erstmal mein SuB abgebaut!

Mein Monatshighlight


Mein Monatshighlight ist auf alle Fälle "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag.
Dieses Buch hatte mich so ergriffen, sodass es sofort mein Lieblingsbuch geworden ist.
Es ist einfach der Wahnsinn.
Ich kann es euch nur empfehlen!

Hier ist meine Rezension dazu:
 
 






 

Donnerstag, 28. Juli 2016

Rezension zu "Das Leuchten meiner Welt"

Autorin: Sophia Khan
Verlag: Diana
Seiten: 480
Empfohlenes Alter: ab 14
ISBN: 978-3-453-35896-6
Preis: 9,99€






Irenies Kindheit endet an dem Tag, an dem sie nach Hause kommt und ihre Mutter Yasmeen nicht mehr da ist. Der Vater erklärt nichts, weicht allen Fragen aus. Fünf Jahre vergehen, bis Irenie eine Kiste mit Briefen findet und dem Geheimnis ihrer Mutter näher kommt. Auf der Spur einer verbotenen Liebe reist sie von Amerika bis nach Pakistan, voller Hoffnung, in diesem Sommer Yasmeens Verschwinden endlich zu verstehen.
Im ersten Kapitel lernt man Irenie kennen. Sie hat auf dem Dachboden ihres Hauses eine alte und geheime Kiste gefunden, die ihrer verstorbenen Mutter Yasmeen gehörte. Darin befinden sich Liebesbriefe aus einer lang bestehenden Romanze ihrer Mutter und einem fremden Mann namens Ahmend. Bisher dachte sie immer, sie wäre der größte Schatz ihrer Mutter gewesen. Natürlich neben ihrem Vater James, doch seit dem Moment, wo sie die Briefe gelesen hat, ändert sich alles schlagartig. Yasmeens Herz schlug nur für eine Person. Für Ahmed. Somit ist es am Anfang ein ziehmlicher Schock, doch sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht mehr über ihre Mutter zu erfahren. Und über die Romanze zu Ahmed. Besonders fragt sie sich, warum beide einen anderen Ehepartner gewählt haben. Somit fliegt Irenie kurzerhand nach Pakistan zu ihren Großeltern, denn dort erhofft sie sich Antworten zu bekommen. 
 Nachdem ich den Inhalt dieses Buches gelesen habe, war ich Feuer und Flamme es endlich lesen zu können. Allerdings wurde ich leider sehr enttäuscht, denn das Buch war nicht so wie ich es mir vorgestellt habe...
Allerdings beginne ich erstmal mit einem postitiven Punkt und das ist natürlich das Cover. Ich glaube dazu muss ich nicht viel sagen, denn es ist wunderschön. Das blaue Muster, das sich über das ganze Buch zieht, ist einfach toll und harmoniert perfekt mit der goldenen Schrift. Ich finde es einfach nur meeeega schön.
Nun kommen wir zum Schreibstil und da weiß ich bis jetzt noch nicht was ich davon halten soll. Erstmal muss ich dazu sagen, dass das Buch aus zwei Sichten erzählt wird. Aus Irenies und von ihrem Vater. Doch damit ist nicht genug. Irenies Sicht wurde in der Ich-Perspektive geschrieben, die ihres Vaters aus der Erzählerperspektive. Für mich persönlich, war das einfach viel zu verwirrend, weil man jedes Mal total umschalten musste. Auch so beschrieb Sophia Khan viele unwichtige Dinge zuuu ausführlich, während die spannenden Stellen kurz gehalten wurden. Immer wenn ich dachte, dass etwas passiert, war das Kapitel zu Ende und die Spannung verpufft und ein neues Ereignis wurde beschrieben.
Irenie, sowie auch ihr Vater waren in ihrer eigenen Welt versunken. Ehrlich gesagt hat mich das Buch auch ziehmlich müde gemacht. Dabei hätte es so gut sein können! Die Idee an sich ist nämlich gar nicht mal so schlecht. Bis Seite 150 hatte ich Hoffnung, dass es noch besser wird, aber irgendwie ist nichts passiert. Das blieb langatmig und zäh geschrieben, sodass ich mich bis zum Ende ziehmlich durchquälen musste.
Desweiteren hätte ich gerne mal ein paar von Yasmeens Briefen komplett lesen wollen, denn es gab leider immer nur Abschnitte von ihnen.
Leider kann ich dem Buch nur 2/5 Sterne geben, weil es mich gar nicht in den Bann, sowie letztendlich überzeugen konnte...

 
 

Montag, 25. Juli 2016

Rezension zu "Until Friday Night - Maggie & West"

Autorin: Abbi Glines
Verlag: Piper
Seiten: 298
Empfohlenes Alter: ab 14
ISBN: 978-3-492-30919-6
Preis: 8,99€










Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen.
Zu beginn der Handlung lernt man Maggie kennen. Sie ist ein schüchternes und zurückhaltendes Mädchen, dass durch ein Ereignis in ihrer Familie geprägt ist. Nachdem sie kleine Depressionen und Ängste so gut wie es geht überwunden hat, spricht sie nicht mehr. Es ist ihre Art, die Geschehnisse zu verarbeiten. Allerdings wird sie dadurch auch als Außenseiterin abgestempelt, da sie sich aus der Gesellschaft quasi abkapselt.
Um ein besseres Leben führen zu können nehmen sie ihre Tante und ihr Onkel bei sich auf. Mit im Haus wohnt auch ihr gleichaltriger Cousin Brady, zu dem sie fast gar keine Bindung hat. Generell hat sie diesen Teil ihrer Famili,  schon lange nicht mehr gesehen. Während ihre Tante und Onkel versuchen, sie so gut wie möglich überall zu integrieren, geben sie Brady die Aufgabe, Maggie in den ersten Wochen alles zu zeigen und mit zu Festen zu gehen. Dieser ist davon aber weniger begeistert. Maggie ebenfalls und so lassen sich beide ihren Raum. Während er sich amüsiert, sitzt Maggie irgendwo allein in der Ecke, denn: mit einer Stummen möchte sich eh keiner abgeben. Als sie an einem Abend aber auf Brady's besten Freund West trifft, ist plötzlich alles anders. Voller Verzweiflung erzählt er ihr von seinen Problemen, denn soviel ist West klar: ausplaudern kann sie es eh nicht. Doch Maggie versteht ihn und möchte West zeigen, dass er mit seinen Problemen nicht allein dasteht und fängt wieder an zu sprechen. Die beiden entwickeln Gefühle füreinander, doch Brady stellt allen etwas klar: Maggie ist noch gezeichnet von ihrer Vergangenheit und für alle seine Freunde tabu. Allerdings weiß er nicht, dass Maggie durch West wieder Halt findet und andersherum genauso.
Nachdem so viele immer von den Abbi Glines Büchern geschwärmt haben, musste ich nun endlich auch mal anfangen, eines ihrer Bücher zu lesen, um mich selbst zu überzeugen.
Und ganz ehrlich? Ich habe es nicht bereut!
Wie immer fange ich mit dem Cover an. Ich lieeeeeebe es! Es ist eines der schönsten Cover die ich kenne! Durch den Sonnenuntergang, den das Mädchen im Vordergrund gerade beobachtet, stechen die gelben und orangen Farben sehr deutlich hervor. Alles wirkt sehr warm, stimmig und vor allem: sommerlich! Die pinken Farbtupfer runden das ganze, meiner Meinung nach perfekt ab. Also ich würde mal sagen, dass es vom Cover her das perfekte Sommerbuch ist. Doch das ist es auch vom Inhalt.
Der Schreibstil von Abbi Glines konnte mich total überzeugen. Ich hatte gerade angefangen und schon waren 100 Seiten gelesen. Alles war sehr flüssig, was wahrscheinlich auch an der Story lag, die einfach unglaublich war.
Ich habe ja schon oft erwähnt, dass ich solche leichten Bücher liebe, die man einfach zu jeder Gelegenheit lesen kann. Das einzige was mein Problem immer dabei ist, ist dass es meistens um Football, eine schwere Vergangenheit und DIE große Liebe handelt.
Hier war es allerdings noch ein wenig anders und krasser. Am Anfang kam nicht gleich raus, was Maggie in ihrer Vergangenheit erlebt hat, damit sie so gezeichnet war. Von daher war es spannend herauszufinden und mitzuerleben, dass sie langsam alles zu verarbeiten beginnt und wieder anfängt zu sprechen. Ich fande es wirklich sehr berührend. Als dann letztendlich das Geheimnis gelüftet war, war ich umso geschockter. Lest es einfach selbst, denn ich will nicht spoilern. Es ist wirklich richtig krass und hat mich sehr mitgenommen.  
Doch auch West's Geschichte berührte mich total. Die unglaubliche Liebe zu seinem totkranken Vater, sowie aber auch die Zuneigung zu seiner Mutter, war sehr rührend. Auch wenn er immer so stark und groß tat und alle auf ihn standen: In echt hatte er so eine große Last auf seinen Schultern. Das schlimmste war, dass es einfach keiner wusste. Natürlich ist so etwas nicht leicht, doch ich verstehe bis jetzt noch nicht ganz, warum er es nicht einmal Brady sagen konnte, dass sein Vater krank ist. So wäre eine große Last von ihm abgefallen. Trotz allem hat sich alles ganz gut in dieser Geschichte entwickelt. Die Beziehung, die Maggie und West zueinander haben, war einfach total süß. Alles hatte soooo stark gekribbelt und ganz ehrlich? Das schafft nicht jedes Buch.
Zwischen Bauchkribbeln, Freude und Wut gab es allerdings auch Tränen.
Abbi Glines hat mich wirklich berührt!    
Ich gebe diesem Buch 5/5 Sterne! Ein tolles und berührendes Sommerbuch, was ich allen nur ans Herz legen kann!











Sonntag, 24. Juli 2016

Die Mythos Academy


 Hallo ihr Lieben!
Ab heute gibt es auf meinem Blog, wie ihr seht, was neues und zwar: Miri's Sunday.
Jeden Sonntag gibt es zu einem gewissen Thema einen Post. Über Reihen, Genres, bestimmte Bücher usw. 
Ich hoffe ihr findet die Idee gut! Vielleicht fallen euch ja auch ein paar Themen ein, über die ich, eurer Meinung nach, mal schreiben sollte. Schreibt es einfach in die Kommentare auf meinem Blog oder auf Instagram.

Wie ihr schon an dem Titel sehen könnt geht es heute um die Mythos Academy!
Es ist eine meiner absoluten Lieblings-Fantasy-Reihen und vor kurzem habe ich sie auch rereadet, was bedeutet, dass ich mit dem Stoff der Bücher noch sehr vertraut bin!
Geschrieben wurden sie von Jennifer Estep, die wie ich finde, einfach wundervoll schreibt.
Ich verschlinge ihre Bücher regelrecht.
Die Mythos Academy besitzt 6 Bände, die es als Paperback, sowie aber auch mittlerweile als Taschenbuch zu kaufen gibt. Ich besitze Letzteres. 

 
Mein Name ist Gwen Frost und ich verfüge über die seltene »Gypsy-Gabe« ... 


Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

Die Cover
Ich persönlich finde die Cover der Taschenbücher extrem schön! Jedes Band besitzt seine eigene Farbe, sowie ein anderes Muster, welches auf einem schwarzen Hintergrund abgebildet ist. Auf der einen Seite wirkt es schlicht. Auf der anderen wunderschön, kreativ und sehr mystisch. Vor allem das Muster, welches sich auf den Buchrücken abzeichnet und sich vom ersten bis zum sechsten Band fließend durchsetzt, spricht mich wirklich an. 

http://www.123buch.net/WebRoot/Store2/Shops/es120686_123buch/5256/469B/54F6/1E8A/D366/50ED/8960/377C/Mythos_1-6_TB.jpg
Cover der Taschenbücher (Bildquelle)
Buchrücken

Schreibstil
 Jennifer Esteps Schreibstil finde ich großartig. Für mich persönlich schreibt sie sehr fesselnd, sodass ich ihre Bücher im Nu verschlinge.
Er ist leicht und locker und zwischendruch bringt sie immer noch ein paar Witze, die ihre Figuren meist mit trockenen Humor herüberbringen. Solche Szenen lassen mich schmunzeln, aber auch manchmal sehr lachen.

Die Geschichte
Die Idee und die Geschichte an sich ist wirklich schön erzählt und einfach genial.
Ich sage von Anfang an: Percy Jackson für Mädchen.
Die Abenteuer die Gwen und ihre Freunde erleben sind spannend und haben mich mitfiebern lassen. Der Kampf gegen die Schnitter war ein einziges hin und her.
Nervenauftreibend war auch die Liebe zwischen Gwen und Logan. Da hatte ich schon manchmal meine Nerven verloren. Vor allem im 4. und 5. Band war es extrem spannend zwischen den beiden.
Trotz allem bieten alle 6 Bände Liebe, Spannung und Action. Es ist alles vorhanden. Kämpfe gegen Feinde, Zusammenhalt, sowie Streits zwischen Freunden, Familie, Geheimnisse, Beziehungskrisen, Liebeskummer, Versöhnung, Niederlagen, Siege und und und. Das volle Programm, was ich besonders gut finde, weil es dem Leser einfach Abwechslung bietet.

Rezensionen

Ich kann die Mythos-Academy-Reihe wirklich jeden empfehlen, der Fantasy liebt.
Ich liebe diese Bücher und habe sie bisher schon Zweimal gelesen und bin immer noch hellauf begeistert! 
Da ich allen Büchern in meinen Rezensionen 5/5 Sterne gegeben habe, bekommt die Reihe deshalb insgesamt von mir auch nochmal 5/5 Sterne!

Meine Leseempfehlung!
   









Freitag, 22. Juli 2016

Rezension zu "Mein bester letzter Sommer"

Autorin: Anne Freytag
Verlag: Heyne fliegt
Seiten: 368
Empfohlenes Alter: ab 14
ISBN: 978-3-453-27012-1
Preis: 14,99€







Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
Schon im Prolog lernt man die Protagonistin Tessa kennen. Ein schüchternes und in sich gezogenes Mädchen. Sie ist 17 Jahre, noch Jungfrau und war noch nie richtig verliebt. Sie wartet auf den Richtigen, doch bis dieser kommt, kann es bereits zu spät sein. Auch in ihrer Familie gibt es Probleme. Ihr Vater ist kaum da, ihre Schwester hasst sie und ihre Mutter will ihr die ganze Zeit helfen. Tessa verschanzt sich in ihrem Zimmer. Lässt keinen mehr an sich heran, selbst ihre Freunde will sie nicht mehr sehen. Sie will sich einfach nur auf ihren Tod vorbereiten, doch das ist schmerzhafter als gedacht und eine quälende Tortur.
Doch dann trifft sie auf Oskar. Schon als sie ihn das erste Mal begegnet knistert es zwischen den beiden. Wie durch Schicksal treffen sie sich wieder und...verlieben sich ineinander. Allerdings sträubt sich Tes dagegen, denn sie ist eine Zeitbombe. Die Ärzte haben ihr nur noch ein paar Wochen gegeben. Anstatt aufzugeben, macht Oskar einen Plan. Er will, dass sie die besten Wochen ihres Lebens hat. Sie machen einen Roadtrip. Nach Italien. Beide kreisen sich Punkte ein, an denen sie gern mal sein würden und dann geht es los. Mit wenig Sachen, einem Auto, einem Zelt und wenig Geld machen sie sich auf und erleben die beste Zeit ihres Lebens. Gemeinsam.
Noch immer sitze ich da und weiß eigentlich gar nicht so richtig was ich sagen soll. Zuallererst bin ich froh, dass ich dieses wunderschöne Buch gelesen habe und das durch eine Leserunde auf Instagram, die ich mit 7 lieben Mädels gemacht habe. Ohne sie, wäre ich glaube ich zerbrochen. Es tat so gut sich darüber austauschen zu können, denn wenn man sich in einem Buch mit dem Tod auseinandersetzt, ist das doch schon ziehmlich schwierig.
Doch bevor ich jetzt gleich wieder emotional werde und anfange zu weinen, fange ich mit dem Cover an. In das habe ich mich ehrlich gesagt ein wenig verliebt. Darauf ist eine typische Szene aus dem Buch abgebildet. Tessa und Oskar auf dem Autodach. Romantische Szenen, die mir Tränen in die Augen trieben, weil sie so schön waren. Mit großer Wahrscheinlichkeit soll der blaue Kreis die Welt, beziehungsweise das Wasser darstellen und das alles auf einem beigen Hintergrund. Ich bin einfach nur verliebt, weil es so unglaublich niedlich aussieht!
Als nächtest kommen wir zum Schreibstil. Anne Freytag schreibt mit so vielen Emotionen und Herzblut, was mich sehr berührt. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und hatte das Gefühl, dass ich neben Tes und Oskar stehe und ihnen bei ihrem Abenteuer zuschaue.
Noch nie bin ich in ein Buch so schnell reingekommen wie hier. Es hatte mich von der ersten Zeile an gepackt und mich bis jetzt nicht losgelassen. 
Ich habe mein neues Lieblingsbuch gefunden!
Die Geschichte von den beiden ist unglaublich niedlich und trotzdass nicht allzuviel Spannung (im Sinne von Action.etc.) vorhanden war, habe ich an diesem Buch geklebt. Oskar ist einfach unglaublich! Ich hoffe irgendwann finde ich auch meinen Oskar. Das hoffe ich für alle Mädchen auf dieser Welt und vielleicht haben ihn ja auch schon ganz viele gefunden. Der Roadtrip war wundervoll beschrieben. Nach und nach habe ich immer mal nach den Plätzen gegoogelt und auch die Teskar-Playlist...unbeschreiblich. (High Hopes von Kodaline und ich weine wieder los) Ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Auf der anderen Seite wollte ich allerdings auch nicht, dass es endet, weil man es einfach schon erahnen konnte was passiert. Und das hat mich so fertig gemacht...
Zu wissen, dass man in wenigen Wochen stirbt, man seine Familie und Freunde allein lässt, ist schrecklich. Es war eine wahre Zerreißprobe für mich.
Auch die Streiterein zwischen Tes und ihren Eltern, sowie ihrer Schwester Larissa gingen mir sehr nah. Ich bin selber große Schwester und kenne solche Streiterein. Ich weiß genau, welchen "Hass" man machmal aufeinander empfindet, doch trotzdem habe ich sie lieb. Ohne meine Schwester wäre es viel zu langweilig und zu leise im Haus und dann habe ich mich immer in Tes versetzt und mich gefragt. "Was wäre wenn ich sterben würde? Wem hätte meine kleine Schwester in gewissen Dingen als Anhaltspunkt?"
Und schon kommen mir wieder die Tränen...
Ich weiß, dass mich "Mein bester letzter Sommer" in Gedanken noch etwas länger begleiten wird. Vor allem, weil mir durch diese Geschichte so viel klar geworden ist.
1. Ich werde mein Leben jetzt noch mehr genießen und nicht so viel in meinem Zimmer hocken.
2. Ich werde meiner kleinen Schwester immer zeigen, wie sehr ich sie lieb habe (und das gleiche gilt für meine Eltern und den Rest meiner Familie)
3. Mein nächstes Ziel ist Italien!

Und nun an alle, die das Buch noch nicht gelesen haben: Bitte, lest es! 
Ihr werdet es nicht bereuen!
„Die Wahrheit ist, dass ich nicht weiß, was ich verpassen werde. Ich habe zu wenig gelebt. Und vorallem viel zu kurz.“ S. 11


„Ich weiß, dass ich ihn nie vergessen werde. Weder die Art, wie er mich angesehen hat, noch wie ich mich gefühlt habe – wie es war, wirklich gesehen zu werden. Ich denke, jeder braucht etwas, an das er sich klammern kann und bei mir waren es diese paar Sekunden.“ S. 24


„Nur das mit dem Sterben, das ist so eine Sache. Denn, wenn wir begreifen, was wir hinter uns lassen, wenn wir erst sehen, was uns immer von dem abgelenkt hat, was wir wirklich wollten oder wir kapieren, dass wir nie die wurden, die wir werden wollten, bleibt das Bedauern. Das, was mir am meisten leidtut, ist, dass ich erst sterben musste, um zu verstehen, wie wunderbar das Leben sein kann. Ich hatte alles. Insbesondere Zeit. Aber ich habe sie nicht ausgekostet.“ S. 182

Ich gebe diesem Buch gefühlt tausend Sterne (wenn es gehen würde), doch da ich nun mal von 1 bis 5 bewerte, vergebe 5/5 Sterne!

 

Liebe Anne Freytag,
falls sie meine Rezension lesen sollten, muss ich ihnen einfach "Danke" sagen.
Danke, für mein neues Lieblingsbuch und dafür, dass ich durch ihr Buch gemerkt habe, dass man im Leben jede Chance ergreifen sollte.
Ich werde daran denken!
Alles Liebe,
Miriam