Dienstag, 7. Juni 2016

Rezension zu "Almost"

Autorin: Anne Eliot
Verlag: dtv
Seiten: 464
Empfohlenes Alter: ab 14
ISBN: 978-3-423-71671-0
Preis: 9,95€




Inhalt 
Drei Jahre ist die Nacht her, die das Leben der heute siebzehnjährigen Jess für immer veränderte. Nun will Jess nichts mehr, als wieder ein normales Leben führen - und dazu braucht sie 1. das Sommerpraktikum bei der Firma geekstuff.com, 2. ein soziales Leben und 3. einen Freund. Denn nur, wenn sie all das hat, werden ihre Eltern ihr glauben, dass alles wieder okay ist bei ihr, und sie endlich wieder ein normales Leben führen lassen. Als ausgerechnet ihr Mitschüler Gray sich als Mitkonkurrent für das Praktikum entpuppt, bietet sich für Jess die perfekte Lösung für alle drei Punkte: Sie teilen sich den Job, Gray bekommt das ganze Geld und tut dafür so, als wäre er ihr Freund. Was Jess aber nicht weiß: dass Gray seine ganz eigenen Gründe hat, sich auf den Deal einzulassen.

Handlung
Die Handlung spielt in zwei Perspektiven. In der von Jess und der von Gray.
Gleich zu beginn lernt man Jess kennen, die, seit sie vierzehn ist, von Albträumen belagert wird. Deshalb versucht sie in der Nacht so gut wie kaum zu schlafen, weil die Träume in der da am schlimmsten sind. Somit hält sie sich mit kleinen Nickerchen am Tag, auf den Beinen. Allerdings sind ihre Eltern deshalb sehr besorgt, denn Jess Zustand ist nicht gerade der Beste, weshalb sie auch nicht recht wollen, dass ihre Tochter auf's College geht.
Doch Jess möchte ihre Eltern unbedingt davon überzeugen, dass sie auch ein normales Leben führen kann und bereit dazu ist, auf das College zu gehen.
Dabei soll ihr eine Liste helfen, die ihr ihre kleine Schwester Kika gemacht hat. Diese beinhaltet, dass Jess einen Paktikumsjob braucht, einen Freund und Freunde um ein normales Leben leben zu können, bzw. in diesem Fall vortäuschen zu können.
Bei ihrem Bewerbungsgespräch lernt sie Gray kennen. Gray mit den wunderschönen gold-grünen Augen, der ebenfalls den Praktikumsplatz braucht, um sein Stipendium zu finanzieren. Doch Jess will den Job auch unbedingt, weshalb ihr kurzerhand eine Idee kommt. Sie teilen sich den Platz, Gray bekommt das Geld, weil sie es nicht braucht und dafür spielt er den ganzen Sommer lang ihren Freund. Gray ist anfangs nicht so begeistert, denn was Jess nicht weiß: er kennt sie besser, als sie glaubt und das könnte Probleme mit sich bringen. Auf der anderen Seite ist er schon drei Jahre lang in sie verliebt. Letztendlich lässt er sich von seinen Gefühlen leiten und es beginnt ein Sommer, der für beide alles verändern wird...

Meinung
Bevor ich das Buch angefangen habe, hatte ich hohe Erwartungen, denn der Inhalt, sprach mich sehr an und klang spannend! Und es hat mich auch nicht enttäuscht!
Von Beginn an, war ich eigentlich sofort in der Geschichte drin. Der Schreibstil, von Anne Eliot, ist wirklich sehr schön und lässt sich leicht und angenehm lesen. Die Dialoge zwischen den Personen mochte ich auch, weil sie mich an Gespräche mit eigenen Freunden erinnerten und ich hatte das Gefühl, dass ich neben ihnen stehen würde und mitreden könnte.
Anfangs wusste ich nicht recht was ich von Jess halten sollte. Sie war ein wenig komisch. Stur und selbstbestimmerisch, was auf der anderen Seite verständlich war, denn sie hat keine leichte Vergangenheit. Somit musste ich mich erst an die Situation gewöhnen, denn anders als andere Protagonistinnen, die sich normal verhalten, hat Jess schlimme Albträume und ein Trauma hinter sich, das immer noch Folgen mit sich zieht. Das ganze Buch über, tat sie mir unglaublich Leid und am liebsten wäre ich in das Buch gestiegen und sie umarmt. Gleichzeitig aber auch durchgeschüttelt, denn manchmal hat sie Gray wirklich unfair behandelt! Und dabei ist Gray soooo toll! Ich habe mich wirklich ein wenig in diesen Protagonisten verliebt! Er ist so süß zu Jess und man hat in jeder Szene gemerkt, wie sehr er sie liebt. Er hat alles eingesteckt, weil er gleichzeitig wusste, dass er etwas wieder gut machen muss. Gleichzeitig hat man aber auch gespürt, dass ihn etwas bedrückt. Er war so in sich gezogen, manchmal auch schüchtern und in Gedanken, sodass ich auch ihn gern mal in den Arm genommen hätte...
Grays Gedanken um Jess, haben das ganze Buch spannend gemacht. Die ganze Zeit hat man mitbekommen, dass er etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat und ihn sein  schlechtes Gewissen quält. Manchmal hat es mich total verrückt gemacht, weil ich unbedingt wissen wollte, was genau passiert ist und was er damit zu tun hat!
Als dann die Bombe geplatzt ist, war ich wirklich ein wenig schockiert und gleichzeitig den Tränen nahe. Es war sehr ergreifend. Genauso, wie auch, dass Gray fast das ganze Buch über um Jess gekämpf hat.

Fazit
Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne, weil es ein spannender und gefühlvoller Roman ist, den ich jeden nur ans Herz legen kann!
"Almost" ist eine echte Buchempfehlung.

Vielen Lieben Dank auch an den dtv-Verlag für das schöne Rezensionsexemplar!

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